Potsdam - UNESCO-Weltkulturerbe
Schloss Sanssouci
Potsdam ist die Landeshauptstadt von Brandenburg und aufgrund der geographischen Nähe zur Bundeshauptstadt Berlin ein beliebtes Ausflugsziel für Berlinreisende. Geschichtlich wurde Potsdam erstmalig im Jahr 993 erwähnt. Wirtschaftspolitisch ist Potsdam für die Region von großer Bedeutung, wobei die Stadtväter nicht immer die günstigsten Entscheidungen getroffen haben. So ist bis heute der Bau des Potsdam Centers (klotziges Büro- und Ladengebäude) sehr umstritten. Die UNESCO hätte Potsdam deshalb beinahe von der Liste des Weltkulturerbes gestrichen.
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Stadtteile Potsdams
Potsdam gliedert sich wie viele größere Städte in verschiedene Stadtteile auf. Bei einem Besuch von Potsdam empfiehlt sich unter anderem das Holländische Viertel, das mit der Straßenbahn 90, 92,95 bis Nauener Tor bequem erreicht werden kann. Mitten in Deutschland gibt es hier ein kleines Amsterdam zu erleben, das in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Verantwortlich für die Errichtung des Holländischen Viertels ist der aus den Niederlanden stammende Baumeister Johan Boumann, der unter anderem auch das Gebäude der Humboldt-Universität erstellt hat.
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Unternehmungen
Ein Highlight in Potsdam ist der Filmpark Babelsberg. Die Anfänge von Babelsberg als Filmstadt reichen zurück bis in die goldenen 20er Jahre, eng damit verwoben sind die Hochzeiten der UFA. In Babelsberg entstanden unter anderem Filmklassiker wie „Die Nibelungen“, „Metropolis“ oder auch „Die Drei von der Tankstelle“. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baute die DEFA aus den Trümmern die wichtigste Produktionsstätte für ostdeutsche Filme auf. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat sich der Filmpark Babelsberg prächtig entwickelt. So wird unter anderem die Daily-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ von RTL auf dem Gelände gedreht. Besucher können während einer Studiotour durch den Filmpark einen Einblick in die Filmproduktion gewinnen.










