Stockholm – auf Wasser gebaut
Die Schweden sagen, dass ihre Hauptstadt Stockholm auf Wasser gebaut ist. Und so ist es auch: Stockholm verteilt sich insgesamt auf 14 Inseln und überall in der Stadt ist das Wasser allgegenwärtig. Dabei handelt es sich sowohl um das Salzwasser der Ostsee als auch um Süßwasser aus dem See Mälaren. Die Anfänge von Stockholm liegen auf der Insel Stadsholmen, die heutzutage unter dem Namen „Gamla stan“ (Altstadt) besser bekannt ist.
Stadtteile
Auf Stadholmen (Altstadt) ist die mittelalterliche Stadtanlage noch komplett erhalten, was zu einer spannenden Zeitreise in die Vergangenheit einlädt. Viele der engen Gassen sind autofrei. Neben den vielen alten Gebäuden und urigen Relikten vergangener Tage, bietet die Stockholmer Altstadt auch eine lebendige Kneipenszene, so dass auch moderner Unterhaltung nichts im Wege steht.
Sehenswürdigkeiten Stockholm
In der Großen Kirche St. Nikolai, deren ältesten Teile aus dem 13. Jahrhundert stammen, werden seit 15. Jahrhundert die schwedischen Könige gekrönt. Ein Highlight im gotischen Innenraum, der auch als „Dom“ bezeichneten Kirche, ist das Monument des heiligen Georg mit Drachen, das vom Lübecker Meister Bernt Norke geschaffen und im Jahr 1489 geweiht wurde.
Ausflüge rund um Stockholm
Vor der Küste von Stockholm erstreckt sich ein Archipel mit circa 24.000 Inseln. Einige dieser Inseln sind regulär bewohnt, andere werden nur temporär von Ferienhausbesitzern und Ausflüglern besucht. Zur Erkundung des Stockholmer Schärengebiets empfiehlt sich im Sommer eine Fahrt mit einem weißen Dampfer, der vom Stockholmer Nybroplan ablegt. Dabei lassen sich die idyllische Blumenpracht und rote Holzhausromantik der Inseln besonders schön erleben. Zudem kann man mit etwas Glück Robben und Seeadler beobachten, die in den offenen Förden zuhause sind.



