Sevilla die Hauptstadt Andalusiens

Sevilla ist die viertgrößte Stadt Spaniens und zählt etwa 700.000 Einwohner. Die Stadt ist gleichzeitig Hauptstadt der unabhängigen Region Andalusien. Sevilla ist ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum Spaniens. Darüber hinaus ist Tourismus ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt. Der fünftlängste Fluss Spaniens, der Guadalquivir, fließt durch Sevilla hindurch. Der Hauptteil der Stadt befindet sich am Ostufer des Flusses – die Vororte Los Humeros, Cesteria, Baratillo, Carreteria, Resolana sowie San Bernardo, San Roque y la Calzada und Macarena befinden sich hier. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich die größere Vorstadt Triana. In Sevilla herrscht ein mediterranes Klima und die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 18,6 Grad.

Bildpixel / pixelio.de

Goldener Turm in Sevilla


Sevilla ist eine alte Stadt mit einer traditionsreichen Geschichte und bietet dem Besucher ein Gros an Sehenswürdigkeiten. Die Stadt ist Wiege des Stierkampfes und des Flamenco. Im historisch-jüdischen Stadtviertel Barrio Santa Cruz kommen Romantiker auf ihre Kosten. Hier finden sich enge Gässchen, verlassene Höfe, eiserne mit Blumen geschmückte Balkone, weiße Fassaden, unzählige kleine Straßencafés in denen die Anwohner ihren Kaffee trinken und vieles mehr.

Wer sich einmal eine echte Flamenco-Show ansehen will, der ist in Sevilla richtig. Wer sich etwas in länger in Sevilla aufhält, kann auch einen Wochenend-Workshop buchen und sich etwas Grundwissen im Flamenco-Tanz aneignen.

Der Casa de Pilatos, einem im frühen 16. Jahrhundert erbauten Palast, der italienische Renaissance und Einflüsse der Mudéjar miteinander vereint, ist ein kleiner Geheimtipp unter Touristen, da er etwas versteckt in den kleinen Gassen von Santa Cruz liegt. Der Palast gilt als Prototyp der andalusischen Paläste und besticht durch majestätische Architektur und wunderschöne Gärten.

Die Kathedrale und das Alcazar sind vermutlich die zwei wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Sevilla. Die beiden Bauten dokumentieren und repräsentieren die Geschichte der Stadt Sevilla als sie noch Hauptstadt des arabischen Spaniens war und im Jahr 1258 nach der Wiedereroberung durch die Katholiken eine begehrte Königsresidenz wurde. Bevor die Kathedrale erbaut wurde, befand sich an derselben Stelle eine Moschee. Heute ist lediglich das Minarett der Moschee erhalten – die „Giralda“, welche wohl das Wahrzeichen von Sevilla ist und eines der ältesten Minaretts der Welt.

Unterkünfte, Hotels Sevilla