Sydney´s Top Sehenswürdigkeiten

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Sydney Harbour (Port Jackson)

Eine von vielen Möglichkeiten ist der Hafen, auch bekannt als Port Jackson. Eine Hafenrundfahrt ist schon ein besonderes Erlebnis. Die meisten Touren starten am Circular Quay der so etwas wie das Zentrum ist. Aber es werden auch Rundfahrten von Darling Harbour angeboten sowie von anderen Buchten des Hafens.

Fähre oder Wassertaxi

Wer die kommerziellen Rundfahrten nicht mag, der kann auch die Fähren des öffentlichen Nahverkehrs benutzen. Einige Linien verkehren zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des Hafens. Eine weitere aber exklusive Möglichkeit sich Sydney vom Wasser aus anzusehen ist mittels eines Wassertaxis.

Übernachten auf Cockatoo Island

Die Küstenlinie des Hafens ist sehr verschieden. Es gibt bewohnte Gebiete, Parks und Buschland, Strände, Industriegebiete, die Skyline der City und Attraktionen wie das Opernhaus, die Hafenbrücke oder die Rocks.

Man kann sogar auf einer Insel mitten im Hafen übernachten und zwar auf Cockatoo Island. Die Insel bietet verschiedene Kategorien zum Übernachten an. Das Angebot reicht vom einfachen Zeltplatz bis zum Ferienhaus.

Milsons Point

Ein schöner Platz um gute Fotos von der Skyline zu machen ist Milsons Point. Das Fleckchen liegt gegenüber vom Circular Quay auf der nördlichen Seite des Hafens. Besonders schön ist es bei Nacht wenn Sydney im Lichterglanz erstrahlt. Milsons Point kann man mit der Fähre, dem Bus und dem Zug erreichen. Nur wenige Gehminuten entfernt ist Luna Park, das ist so etwas wie eine permanente Kirmes und Spaß für die ganze Familie.

Sydney Opera House (Opernhaus)

Das Opernhaus von Sydney ist nicht nur eine Ikone der Stadt sondern auch von ganz Australien. Wer kennt es nicht das berühmte Bauwerk mit seiner einzigartigen Architektur. Die ungewöhnliche Attraktion ist nur wenige Gehminuten vom Circular Quay entfernt und liegt direkt am Hafenbecken. Ich war ziemlich überrascht über die Größe des Opernhauses. Es ist schon sehr riesig wenn man direkt davor steht. Das Gebäude ist seit dem 28. Juni 2007 als Weltkulturerbe der UNESCO gelistet.

Das Opernhaus von Sydney ist ein Projekt des dänischen Architekten Jorn Utzon. Er gewann 1957 den ausgeschriebenen Wettbewerb mit seinem ungewöhnlichen Design. Es war eines von 233 anderen beteiligten Konzepten. Die sehr schwierige Konstruktion begann 1958 und hatte sehr schnell das Budget gesprengt.

Die 1965 neu gewählte Regierung des Bundesstaates New South Wales war nicht sehr glücklich über das Opernhaus. Davis Hughes, der Minister für öffentliche Bauvorhaben, stellte das Projekt öffentlich in Frage, stoppte die Zahlungen und zwang schließlich den Architekt Jorn Utzon von seinem Posten zurückzutreten. Utzon verließ Australien mit seiner Familie und hatte geschworen den Kontinent nie wieder zu betreten.

Die Bauarbeiten gingen dennoch weiter und die Eröffnung fand schließlich am 20. Oktober 1973 statt. Queen Elisabeth II hielt die Zeremonie ab aber Jorn Utzon war nicht anwesend. Die Kosten des Opernhauses sind von ursprünglich kalkulierten 7 Millionen Dollar auf 103 Millionen Dollar explodiert. Das liegt mehr als 14 Mal über dem Budget. Der Sydney Opera House Trust und die Regierung von New South Wales suchten Jahre später eine Annäherung mit Jorn Utzon. 1999 gelang es schließlich den Architekten wieder „ins Boot zu holen“ und Utzon entwarf Pläne für zukünftige Änderungen am Gebäude. Eine besondere Ehre für den Architekten war die Umbenennung der Reception Hall in Utzon Room.

Aber ich denke dass es sich gelohnt hat so viel Geld für diese einzigartige Konstruktion des Sydney Opera House auszugeben. Es gehört heute zu den herausragenden Gebäuden in der Welt und ist eine der geschäftigsten Spielstätten auf der Erde. Das Haus ist die Basis für wichtige Institutionen wie das Sydney Symphony Orchestra, das Australian Ballet, die Sydney Theatre Company und Opera Australia.

Auch der Wert für den Tourismus ist nicht zu verachten. Jährlich besuchen über 7 Millionen Menschen das Gelände des Opernhauses. Touren werden in verschiedenen Sprachen angeboten. Natürlich findet man auch Restaurants, Bars, Souvenir Läden und man kann auch Räume für Veranstaltungen mieten. Oder man schaut sich eine oder mehrere Aufführungen an. Das Programm des Opernhauses bietet über 40 Veranstaltungen in der Woche, das sind über 2000 in Jahr.

Sydney Harbour Bridge

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Sydney ist definitive die Harbour Bridge. Bedingt durch ihre Form wird die Brücke auch manchmal Kleiderbügel (Coathanger) genannt. Der Bau begann 1923 und dauerte bis 1932. Es wurden ungefähr 6 Millionen Nieten verwendet um 52800 Tonnen Stahl zusammen zu halten. Die gesamte Länge beträgt 1149 Meter. Der Bogen hat eine Spannweite von 503 Meter. Die Hafenbrücke hat acht Spuren für Autos, zwei Gleise für Züge, ein Radweg und einen Bürgersteig. Die Breite der Fahrbahnplatte beträgt 49 Meter. Die Höhe bis zum obersten Punkt des Bogens ist 134 Meter über dem durchschnittlichen Meeresspiegel. Die Durchfahrtshöhe für Schiffe beträgt 49 Meter bei durchschnittlichem Meeresspiegel.

Die Hafenbrücke ist eine sehr imposante Konstruktion die auch in der Nacht richtig was her macht. Aber man sollte die Harbour Bridge erst einmal sehen wenn in Sydney ein Feuerwerk veranstaltet wird, das ist einfach nur klasse. Man kann auf dem Bürgersteig über die Brücke laufen.

The Rocks

Das Gebiet mit viel altem Charme nennt man „The Rocks“. Es liegt ungefähr am südlichen Ende der Harbour Bridge. „The Rocks“ reflektieren ein Stück Stadtgeschichte. Die ersten Gebäude wurden kurz nach der Gründung der Kolonie im Jahr 1788 erstellt. Der Distrikt war lange als Rotlichtbezirk bekannt. Kriminalität war Teil des täglichen Geschäfts. Schon um 1900 waren viele Gebäude in einem desolaten Zustand. Politiker hatten den Plan die meisten Häuser abzureißen und durch neue zu ersetzen. Aber der Erste Weltkrieg brachte die Arbeiten zum Stillstand. Hunderte Gebäude wurden noch vor dem Bau der Harbour Bridge um 1920 abgerissen. Der Zweite Weltkrieg verursachte eine erneute Verzögerung. Erst in den 1960er Jahren gingen die Pläne der Umstrukturierung in den „Rocks“ weiter.

Demonstrationen in den 1970er Jahren trugen dazu bei dass nicht alle Gebäude abgerissen wurden. Viele wurden restauriert und präsentieren sich heute in ihrer ganzen Pracht dem Besucher. Ich mag die alten Lagerhäuser die heute an der Wasserfront am Circular Quay stehen. „The Rocks“ bieten neben Geschäften und Restaurants auch Cafe’s, Bars, Museen und Kunstgalerien. Auch die Touristeninformation befindet sich in den „Rocks“. Auch eine große Anzahl von Hotels bieten Unterkünfte in verschiedenen Kategorien an.

Taronga Zoo

Für Tierliebhaber ist der Taronga Zoo ein besonderes Erlebnis. Zwischen Circular Quay und dem Zoo verkehrt eine Fähre. Taronga Zoo liegt auf der nördlichen Seite des Hafens. Natürlich kann man auch mit dem Bus oder Auto zum Zoo fahren. Der Zoo hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Es geht nicht einfach nur darum sich Tiere anzusehen.

Man kann einige Tiere auch treffen und sich mit dem Pfleger unterhalten. Es gibt verschiedene Touren und Shows. Was noch? Man kann Tierpfleger für einen Tag werden, am Zoo Adventure Programm teilnehmen oder eine Nacht in der Zoofari Lodge schlafen. Auch kann man Räume für eigene Feiern mieten.

Sydney Tower Eye

Um Sydney aus der Vogelperspektive zu betrachten hat man mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist eine Klettertour über die Hafenbrücke, eine billigere Variante der Besuch des Sydney Tower Eye. Der Turm ist auch bekannt als Centre Point, AMP Tower oder Westfield Centrepoint Tower. Ein Skywalk ist am Gebäude integriert und macht den Besuch noch Spektakulärer. Der Turm ist 309 Meter hoch und 56 Stahlseile stabilisieren die Konstruktion.

Die goldfarbene Kuppel hat die unglaubliche Zahl von 420 Fenstern. Besucher können sich auf zwei Restaurant Ebenen die Schönheit der Stadt anschauen. Es gibt auch eine Kaffee Lounge und eine Aussichtsplattform. 960 Leute passen in die Kuppel. Der Turm hat sogar zwei Ebenen für Telekommunikations-Technik und drei Ebenen mit Aggregaten. Ein 162000 Liter großer Wassertank ist Teil eines Stabilisierungssystems sowie Hauptbestandteil des Abwasser Anlage. Sydney Tower Eye wurde 1981 eröffnet und gibt der Skyline ein unverwechselbares Ansehen.

Darling Harbour

Darling Harbour ist ein gewaltiger Komplex westlich des Stadtkerns von Sydney. Dort gibt es reichlich Geschäfte, Theater, Museen, Restaurants, Bars, Cafes, und Parks – es ist einfach ein Platz um sich zu amüsieren. In Darling Harbour findet man auch Sea Life (Sydney Aquarium), das australische Marine Museum und das Powerhouse Museum. Zum Komplex gehören auch das Sydney Entertainment Center sowie das Sydney Convention und Exhibition Center. Diese Einrichtungen gehören zu den besten in der Welt.

Eine weitere Attraktion ist das LG IMAX Theater mit einer der größten Leinwände der Welt. Darling Harbour hat mehr als 25 Hotels zu bieten. Wenn man möchte kann man gleich im Vergnügungszentrum übernachten. Das Harbourside Shopping Center bietet eine große Palette von Geschäften unter einem Dach.

Sea Life Sydney Aquarium

Das Sea Life Sydney Aquarium hat seinen Platz in Darling Harbour. Ein Spaziergang durch die Unterwassertunnel ist schon absolut faszinierend. Alles ist wirklich sehr imposant hergerichtet. Die Vielfalt der gezeigten Fische gehört zu der Besten in der Welt. Zu sehen gibt es Haie, Rochen, Dickkopf Makrelen, Sägefische, Kleine Pinguine, Tintenfische, die größten Krabben der Welt und sogar zwei Seekühe. Unter anderem kann man diese Spezies in verschiedenen Themenbereichen anschauen. Die Attraktionen haben Namen wie South Coast Island, Mangrove Swamps, Bays of Rays, Rocky Shores, Sydney Harbour, Dugong Island, oder Great Barrier Reef. Weiter gibt es Shark Walk, Shark Valley, Saw and Claws sowie Streams & Billabongs.

Wild Life Sydney Zoo

Eine von vielen Möglichkeiten die Tiere Australiens zu sehen ist Wild Life Sydney Zoo. Den findet man gleich neben dem Sydney Aquarium auf dem Darling Harbour Gelände. Auch hier gibt es Tiere in verschiedenen Themenbereichen. Zum Beispiel gibt es Daintree Rainforest, Gum Tree Valley, Kakadu Gorge, Wallaby Cliffs, Kangaroo Walk About und Nightfall. Weiter findet man Butterfly Tropics, Bugs Garden und Koala Encounters. Ein fünf Meter großes Krokodil gehört zu den Hauptattraktionen.

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